Jeannette Urzendowsky gehört zu den Persönlichkeiten, deren Biografie sich nicht mit einem einzigen Beruf beschreiben lässt. In Berlin ist sie seit Jahrzehnten als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde tätig. Gleichzeitig steht sie unter dem Künstlernamen Chanson-Nette als Sängerin und Schauspielerin auf der Bühne. Dort verbindet sie Berliner Chanson, Kabarett, Schauspiel und historische Erinnerungskultur.
Viele Menschen stoßen allerdings aus einem anderen Grund auf ihren Namen: Jeannette Urzendowsky ist die Mutter der Schauspieler Sebastian Urzendowsky und Lena Urzendowsky. Dadurch taucht sie regelmäßig bei Recherchen über die bekannte Schauspielerfamilie auf. Wer genauer hinsieht, entdeckt jedoch eine eigenständige Laufbahn, die von der musikalischen Ausbildung in Ost-Berlin über ein Medizinstudium bis zu Auftritten in Deutschland und anderen europäischen Ländern reicht.
Besonders wichtig bei ihrer Biografie ist die Trennung zwischen belegbaren Angaben und vermeintlichen Fakten aus Personenportalen. Das Geburtsjahr 1961 beispielsweise ist journalistisch dokumentiert. Ein exaktes Geburtsdatum lässt sich dagegen in den hier geprüften belastbaren öffentlichen Quellen nicht eindeutig bestätigen. Auch Angaben zu Vermögen oder ähnlich privaten Finanzdaten sind nicht seriös öffentlich belegt.
Jeannette Urzendowsky im Überblick
| Merkmal | Verifizierte Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Jeannette Urzendowsky |
| Künstlername | Chanson-Nette |
| Geburtsjahr | 1961 |
| Geburtsort | Berlin-Friedrichshain, im Umfeld der Boxhagener Straße |
| Schulbildung | Händelschule, heute Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium; Musikabitur |
| Hochschule | Humboldt-Universität zu Berlin |
| Studium | Medizin |
| Medizinisches Fachgebiet | Hals-Nasen-Ohrenheilkunde; zusätzliche Ausbildung in Psychotherapie |
| Ärztliche Tätigkeit | seit 1993 niedergelassene HNO-Ärztin; seit 2005 Gemeinschaftspraxis in Berlin-Kreuzberg |
| Künstlerische Tätigkeit | Sängerin, Schauspielerin, Chanson- und Kabarettinterpretin |
| Kinder | Sebastian Urzendowsky und Lena Urzendowsky |
| Ehemann/Partner | Christoph Stollowsky; der Tagesspiegel bezeichnete sie als Ehepaar |
| Besonderes Engagement | Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs; Erinnerung an verfolgte jüdische Kulturschaffende |
Das Geburtsjahr 1961 und die Herkunft aus der Boxhagener Straße in Berlin-Friedrichshain werden ausdrücklich vom Tagesspiegel bestätigt. Ihre eigene Künstlerbiografie nennt ebenfalls Friedrichshain als Geburtsort, die Händelschule und die Humboldt-Universität als wichtige Stationen.
Wer ist Jeannette Urzendowsky?
Jeannette Urzendowsky ist HNO-Ärztin, Sängerin und Schauspielerin aus Berlin. Ihr künstlerisches Alter Ego trägt den Namen Chanson-Nette. Anders als bei Künstlerinnen, die ihre medizinische Karriere zugunsten der Bühne aufgegeben haben, verliefen beide Bereiche bei Urzendowsky über lange Zeit parallel.
Ihre offizielle Künstlerseite beschreibt sie ausdrücklich als „Schauspielerin, Sängerin, Ärztin“. Gleichzeitig führt die Berliner HNO-Gemeinschaftspraxis Bergmannstraße sie weiterhin als Dipl.-Med. Jeannette Urzendowsky und dokumentiert ihren medizinischen Werdegang.
Gerade diese ungewöhnliche Verbindung erklärt einen Teil des öffentlichen Interesses: Urzendowsky bewegt sich zwischen Medizin, Berliner Kulturgeschichte, Chanson und Schauspiel – und gehört zugleich zu einer Familie mit mehreren bekannten Schauspielern.
Kindheit in Berlin-Friedrichshain
Urzendowsky wurde 1961 in der Boxhagener Straße in Berlin-Friedrichshain geboren. Ihre eigene Biografie bezeichnet sie als echte „Berliner Pflanze“. Der Tagesspiegel berichtete 2022 ebenfalls, dass sie nur wenige Straßen vom späteren Berliner Mundart-Theater entfernt aufwuchs.
Sie wuchs mit vier Geschwistern auf. Ein ausführliches Familienporträt des Tagesspiegels nennt ihre Eltern Herbert und Ursula Urzendowsky und zeigt Jeannette gemeinsam mit Marianne, Wolfgang, Petra und Susanne. Ihre Mutter arbeitete als Krankenschwester, während ihr Vater Herbert Urzendowsky später als HNO-Arzt tätig war.
Die Familiengeschichte war stark von der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt. Herbert Urzendowsky war als Jugendlicher während des Zweiten Weltkriegs Sanitäter gewesen und wurde später Facharzt an der Berliner Charité. Diese familiäre medizinische Tradition spielte auch bei Jeannettes späterer Berufswahl eine Rolle.
Musik spielte früh eine wichtige Rolle
Die künstlerische Seite ihrer Biografie begann lange vor dem Künstlernamen Chanson-Nette. Nach einem frühen Bericht des Tagesspiegels wurde ihre Stimme bereits in der zweiten Schulklasse entdeckt. Sie sang anschließend in einem Rundfunk-Kinderchor und besuchte bis zum Abitur die damalige Händel-Oberschule, eine auf Musik spezialisierte Schule.
Auf ihrer eigenen Künstlerseite schreibt Urzendowsky, dass sie die heutige Georg-Friedrich-Händel-Schule mit dem Musikabitur abschloss. Bereits als Jugendliche interessierte sie sich für Chansons und Künstlerinnen wie Claire Waldoff.
Die Musik verschwand auch während des Studiums nicht aus ihrem Leben. Nach eigenen Angaben spielte sie während dieser Zeit in einer Folk-Band. Trotzdem entschied sie sich zunächst für eine medizinische Berufslaufbahn.
Medizinstudium an der Humboldt-Universität
Nach dem Musikabitur studierte Jeannette Urzendowsky Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diese Station wird in ihrer offiziellen Künstlerbiografie ausdrücklich genannt.
Ihre spätere Facharztausbildung ist besonders präzise dokumentiert. Laut der HNO-Gemeinschaftspraxis Bergmannstraße absolvierte Urzendowsky zwischen 1988 und 1992 ihre Facharztausbildung am Klinikum Berlin-Buch und an der Charité.
Seit Oktober 1993 arbeitete sie als niedergelassene HNO-Ärztin in Berlin-Neukölln. Zwischen 1994 und 2000 folgte eine zusätzliche Ausbildung in Psychotherapie. Seit Juli 2005 ist sie laut Praxisbiografie als niedergelassene HNO-Ärztin in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin-Kreuzberg tätig.
Damit ist die häufig im Internet verwendete Bezeichnung „Ärztin“ nicht lediglich ein Hinweis auf ein früheres Studium. Die medizinische Tätigkeit gehört über Jahrzehnte hinweg zu ihrer beruflichen Biografie.
Von der Ärztin zur Chanson-Nette
Parallel zur Medizin wurde die Musik zunehmend wieder wichtiger. Der Tagesspiegel berichtete bereits 2003 über Urzendowskys zweite Karriere und ihr damaliges Programm „Mensch Puppchen“. Zu dieser Zeit trat sie in Berliner Cafés, Salons und auf Kleinkunstbühnen auf.
Nach ihrer eigenen Chronologie begann sie ab 1995 mit Texten und Chansons aus den 1920er Jahren und der Gründerzeit in Berliner Salons aufzutreten. Ab 1999 nahm sie Schauspielunterricht bei Hildegard Schroedter und später an Kameraseminaren bei Teresa Harder teil. Hinzu kamen Gesangs- und Tanzunterricht.
Seit 2003 nennt ihre Biografie regelmäßige Engagements als Chanson-Nette an Kleinkunstbühnen in Berlin und Brandenburg. Ihr erstes Soloprogramm „Mir wär’ kein Sexappeal zu viel“ folgte nach eigenen Angaben 2005; seit 2007 übernahm sie zudem Rollen in Bühnenproduktionen.
Der künstlerische Weg war also keine spontane Nebenbeschäftigung. Urzendowsky professionalisierte Gesang, Schauspiel und Tanz über Jahre hinweg.
Was bedeutet „Chanson-Nette“?
Unter dem Künstlernamen Chanson-Nette widmet sich Urzendowsky vor allem deutschsprachigen Chansons, Swing, Musikkabarett und Berliner Geschichten. Ihr Repertoire reicht nach eigener Darstellung von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart.
Zu den historischen Autoren und Komponisten, deren Werke in ihren Programmen eine Rolle spielen, gehören Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann, Robert Gilbert und Claire Waldoff. Dabei geht es nicht allein um nostalgische Unterhaltung.
Urzendowsky verbindet die Lieder häufig mit Informationen über die Menschen hinter den Werken und deren historische Situation. Der Tagesspiegel beschrieb beispielsweise ihre Friedrich-Hollaender-Revue als Teil ihres Engagements gegen das Vergessen.
Erinnerung an verfolgte Künstler
Ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit ist die Erinnerung an jüdische Komponisten, Dichter, Schauspieler und Sänger, die durch den Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Urzendowsky ist Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs. Ihre Künstlerbiografie nennt dieses Amt ausdrücklich; auch Veranstaltungen des Deutschen Kabarettarchivs bestätigen ihre Zusammenarbeit mit der Institution.
Der Tagesspiegel hebt insbesondere ihre Beschäftigung mit Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann und Robert Gilbert hervor. Bei ihren Bühnenprogrammen werden bekannte Lieder dadurch in ihren kulturhistorischen Zusammenhang eingeordnet.
Diese Erinnerungskultur unterscheidet ihre Arbeit von einem reinen Retro-Chansonprogramm.
Programme über Claire Waldoff und Robert Gilbert
Zu Urzendowskys wiederkehrenden Bühnenprojekten gehört „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“, eine Hommage an den Berliner Texter Robert Gilbert. Im Theater im Palais trat sie dabei gemeinsam mit Schauspieler und Sänger Henry Nandzik sowie dem Trio Scho auf.
Ein weiteres Programm ist „Ach Jott, wat sind die Männer dumm!“, das sich Claire Waldoff widmet. Im August 2026 stand Urzendowsky damit gemeinsam mit Pianist Tal Balshai im Berliner Theater im Palais auf der Bühne.
Auch 2026 ist ihre Bühnenkarriere damit nachweislich aktiv. Am 5. September 2026 führte das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz das Programm „Voll uff Swing“ mit Chanson-Nette und Band auf; Jeannette Urzendowsky wurde dort als Sängerin genannt.
Jeannette Urzendowsky und Sebastian Urzendowsky
Jeannette Urzendowskys älterer Sohn Sebastian Urzendowsky, geboren 1985 in Berlin, machte selbst Karriere als Schauspieler. Munzinger bestätigt Jeannette Urzendowsky ausdrücklich als seine Mutter.
Sebastian war unter anderem in Produktionen wie „Der Turm“, „Babylon Berlin“, „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und „Mitten in Deutschland: NSU“ zu sehen. Bemerkenswert ist, dass sein künstlerischer Weg bereits früh begann.
Die familiäre Verbindung zwischen Medizin und Kunst findet sich damit in der nächsten Generation wieder – allerdings entschied Sebastian sich beruflich vollständig für die Schauspielerei.
Lena Urzendowsky ist ebenfalls Schauspielerin
Auch Jeannette Urzendowskys Tochter Lena Urzendowsky, geboren am 16. Februar 2000 in Berlin, arbeitet als Schauspielerin. Munzinger nennt Jeannette als ihre Mutter und Sebastian als ihren Bruder.
Lena wurde unter anderem durch „Das weiße Kaninchen“, „Kokon“, „How to Sell Drugs Online (Fast)“, „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, „Luden“ und „791 km“ bekannt.
Jeannette selbst schreibt auf ihrer Künstlerseite, dass sie zwei Kinder habe, Sebastian und Lena, und dass beide Schauspieler geworden seien.
Damit ist eindeutig belegt, dass es sich bei Jeannette Urzendowsky um die Mutter beider Schauspieler handelt – eine Information, die bei Online-Recherchen besonders häufig gesucht wird.
Wer ist Christoph Stollowsky?
Auch über Jeannette Urzendowskys Partnerschaft gibt es belastbare öffentliche Informationen. Ihr langjähriger Partner beziehungsweise Ehemann ist der Berliner Journalist Christoph Stollowsky, der viele Jahre als Redakteur für den Tagesspiegel über Berlin und Brandenburg berichtet hat.
Ein Tagesspiegel-Beitrag aus dem Jahr 2006 bezeichnet Urzendowsky als Stollowskys Frau und berichtet, dass sich beide im Sommer 1991 am Liepnitzsee kennengelernt hätten.
Auch Urzendowskys aktuelle Künstlerbiografie nennt Christoph Stollowsky persönlich. Dort spricht sie von ihrem „Liebsten Christoph Stollowsky“ und beschreibt die gemeinsame Familie. Sie nennt Sebastian und Lena ausdrücklich als ihre eigenen beiden Kinder; zugleich spricht sie von insgesamt vier erwachsenen Kindern innerhalb der gemeinsamen Familie. Daraus sollte nicht abgeleitet werden, dass alle vier ihre leiblichen Kinder sind.
Gerade dieser Unterschied ist bei Biografie-Artikeln wichtig, weil automatisierte Personenportale Familienangaben häufig ungenau zusammenführen.
Schauspielerin auch vor der Kamera
Urzendowskys Bezeichnung als Schauspielerin beschränkt sich nicht auf ihre Chansonprogramme. Das Deutsche Filminstitut über filmportal.de führt sie beispielsweise im Kurzfilm „Die Brautentführung“ als Darstellerin einer Polizistin. Der Film wurde 2023 unter anderem beim Sundance Film Festival und bei der Berlinale gezeigt.
Ihre Schauspielarbeit ist dennoch stärker mit Bühne, Kabarett und musikalischen Produktionen verbunden als mit einer umfangreichen klassischen Filmografie.
Warum wird nach Jeannette Urzendowsky gesucht?
Das Suchinteresse lässt sich vor allem durch drei Bereiche erklären.
Zum einen begegnen Zuschauer dem Nachnamen über Sebastian und Lena Urzendowsky und möchten wissen, wer ihre Mutter ist. Zum anderen wird Chanson-Nette regelmäßig in Berliner Veranstaltungsprogrammen, Theatern und Kulturmedien erwähnt. Schließlich arbeitet Jeannette Urzendowsky weiterhin in einem völlig anderen öffentlichen Berufsfeld als HNO-Ärztin.
Dadurch entstehen Suchanfragen wie „Jeannette Urzendowsky Ärztin“, „Jeannette Urzendowsky Kinder“, „Jeannette Urzendowsky Sebastian“, „Jeannette Urzendowsky Lena“ oder „Chanson-Nette“.
Die zuverlässigen Quellen ergeben dabei ein wesentlich klareres Bild als viele kurze Personenprofile: Sie ist selbst eine etablierte Berliner Bühnenkünstlerin und Medizinerin und nicht lediglich ein Familienmitglied zweier bekannter Schauspieler.
Gesicherte Fakten und nicht bestätigte Angaben
Gesichert sind ihr Geburtsjahr 1961, ihre Herkunft aus Berlin-Friedrichshain, ihr Musikabitur, ihr Medizinstudium an der Humboldt-Universität, ihre Facharztausbildung, ihre langjährige Tätigkeit als HNO-Ärztin, die Karriere als Chanson-Nette sowie ihre Kinder Sebastian und Lena. Ebenfalls öffentlich dokumentiert sind ihre Beziehung zu Christoph Stollowsky und ihre Funktion als Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs.
Nicht zuverlässig öffentlich bestätigt ist dagegen ein exaktes Geburtsdatum. Da lediglich das Jahr 1961 belastbar dokumentiert ist, lässt sich ihr genaues aktuelles Alter ohne Kenntnis des Geburtstags nicht seriös angeben.
Auch Angaben zu einem angeblichen Vermögen, Einkommen oder privaten Besitz lassen sich aus den geprüften seriösen Quellen nicht ableiten. Solche Zahlen sollten deshalb nicht als Fakten dargestellt werden.
Mehr lesen : Sebastian Burggraf Krankheit: Was ist 2026 wirklich über seine Gesundheit bekannt?
Häufige Fragen zu Jeannette Urzendowsky
Wer ist Jeannette Urzendowsky?
Jeannette Urzendowsky ist eine Berliner HNO-Ärztin, Sängerin und Schauspielerin. Als Bühnenkünstlerin tritt sie unter dem Namen Chanson-Nette auf.
Wie alt ist Jeannette Urzendowsky?
Sie wurde 1961 in Berlin-Friedrichshain geboren. Ein verlässlich bestätigtes vollständiges Geburtsdatum ist öffentlich nicht ersichtlich, weshalb sich ihr exaktes Alter nicht ohne Spekulation bestimmen lässt.
Ist Jeannette Urzendowsky Ärztin?
Ja. Laut ihrer offiziellen Praxisbiografie absolvierte sie von 1988 bis 1992 ihre HNO-Facharztausbildung und arbeitet seit 1993 als niedergelassene HNO-Ärztin. Seit 2005 ist sie in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin-Kreuzberg tätig.
Ist Jeannette Urzendowsky die Mutter von Sebastian Urzendowsky?
Ja. Sebastian Urzendowsky ist ihr Sohn. Dies wird unter anderem durch Munzinger und ein ausführliches Familienporträt des Tagesspiegels bestätigt.
Ist Lena Urzendowsky ihre Tochter?
Ja. Schauspielerin Lena Urzendowsky ist Jeannette Urzendowskys Tochter und Sebastian Urzendowskys jüngere Schwester.
Wer ist der Mann von Jeannette Urzendowsky?
Der Journalist Christoph Stollowsky ist ihr langjähriger Partner und wird in einem Tagesspiegel-Porträt ausdrücklich im Zusammenhang mit seiner Frau Jeannette Urzendowsky genannt. Nach dem Bericht lernten sie sich 1991 kennen. Auch Urzendowskys aktuelle Künstlerbiografie nennt Stollowsky als ihren Lebensmenschen.
Was bedeutet Chanson-Nette?
Chanson-Nette ist Jeannette Urzendowskys Künstlername. Unter diesem Namen interpretiert sie Berliner Chansons, Swing und Musikkabarett und beschäftigt sich besonders mit der Kultur der 1920er Jahre sowie mit Künstlern, die durch den Nationalsozialismus verfolgt wurden.
Fazit
Jeannette Urzendowsky ist weit mehr als die Mutter von Sebastian und Lena Urzendowsky. Ihre eigene Biografie verbindet Medizin, Musik, Schauspiel und Berliner Kulturgeschichte auf ungewöhnliche Weise. Nach dem Medizinstudium an der Humboldt-Universität etablierte sie sich als HNO-Ärztin, bevor sie ihre früh entstandene Leidenschaft für Chanson und Kabarett systematisch zu einer zweiten professionellen Karriere ausbaute.
Als Chanson-Nette erinnert sie an Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, Robert Gilbert und andere prägende Figuren des deutschsprachigen Kabaretts. Ihr Engagement gegen das Vergessen verfolgter Künstler ist dabei ein zentraler Bestandteil ihrer Bühnenarbeit. Dass sie auch 2026 weiterhin auftritt, zeigen aktuelle Programme des Theater im Palais und des Deutschen Kabarettarchivs.
Bei privaten Details ist dagegen Zurückhaltung angebracht: Das Geburtsjahr 1961, ihre beiden Kinder und ihre Verbindung zu Christoph Stollowsky sind öffentlich belegt. Ein genauer Geburtstag, Vermögensangaben oder andere nicht dokumentierte private Behauptungen sollten nicht als Fakten weitergegeben werden.

1 comment
[…] im Trend Joachim Meyerhoff Lebensgefährtin: Wer ist Franziska Sophie Dorau? Jeannette Urzendowsky: Ärztin, Chanson-Nette, Familie und Karriere Sebastian Burggraf Krankheit: Was ist 2026 wirklich über… Kamilla Senjo Lebensgefährte: Was […]